Der Kunde ist König – aber du bist der Experte

Wer kennt sie nicht, die allseits bekannte Aussage „Der Kunde ist König“. Die meisten Unternehmen verinnerlichen diese Worte und veröffentlichen in diesem Sinne ihre Werbebotschaften. Hohe Kundenzufriedenheit ist ein enorm wertvolles Gut. Denn nur, wenn deine Kunden zufrieden sind, kaufen sie auch erneut bei dir und empfehlen dich in ihrem Umfeld weiter.

Doch ich bin mir sicher, wir alle kennen sie. Die Art von Kunden, die sich tatsächlich wie Könige aufführen und unsere Nerven stark strapazieren. Sie sind grundsätzlich mit nichts zufrieden und wissen alles besser. Sie möchten jeden Schritt mitentscheiden und beschweren sich über vermeintlich schlechten Service. Manche von ihnen beleidigen uns sogar.

Aus diesem Grund lohnt es sich, die Aussage „Der Kunde ist König“ einmal kritisch zu hinterfragen.

Wenn der Kunde König ist, bist du als Verkäufer dann sein Untergebener?

Ganz und gar nicht. Unterwürfigkeit ist fehl am Platz, sondern es sollte immer ein Verhältnis auf Augenhöhe angestrebt werden. Natürlich darfst du dir berechtigte Kritik gerne zu Herzen nehmen und Missstände beheben.

Aber respektloses Verhalten muss nicht toleriert werden. Für diese Art von Kunden solltest du am besten auch gar nicht weiter kämpfen. Vermutlich sind sie ohnehin nicht mehr zufriedenzustellen und würden dein Angebot auch nicht mehr in Anspruch nehmen. Lass dich allerdings niemals auf derartiges Niveau herab und kommuniziere selbst immer respektvoll.

Der Kunde ist in gewissermaßen König, sollte uns aber trotzdem nicht ins Handwerk pfuschen

Vielleicht kommt dir auch diese Situation bekannt vor: Du arbeitest mit deinen Kunden im B2B-Bereich zusammen. Deine Leistung, die du einem Kunden verkaufst, soll dafür sorgen, dass er mehr Abschlüsse/Verkäufe erzielt. Du gibst also dein Bestes, um die Zielgruppe deines Kunden von einem Kauf zu überzeugen. Zudem bist du der Experte und hast dir zu deinem Thema jahrelanges Fachwissen angeeignet. Du weißt ganz genau, was du tust und wie du perfekte Ergebnisse erzielst.

Die Zielgruppe deines Kunden hast du genauestens analysiert. Neben Ängsten, Träumen und Zielen kennst du sogar ihren Sprachstil. Du weißt, welche Suchbegriffe sie bei Google eingeben. Du weißt auch, in welchen Netzwerken sie sich aufhalten. Ebenfalls hast du herausgefunden, welche Art von Grafiken und Designs zu ihnen passen, da sie Derartiges beispielsweise auf Social Media veröffentlichen.

Nun stellst du diese Strategie für mehr Umsatz deinem Kunden vor. Dieser Kunde ist aber ganz und gar nicht davon angetan, welche Art von Grafik oder Video du für die Werbemaßnahme verwendest. Auch der Sprachstil deiner Texte sagt ihm nicht zu, da ER diese Sprache so gar nicht verwendet.

Tja, nun stehst du vor einem kleinen, aber lösbaren Problem. Jetzt gilt es, deinem Kunden Folgendes zu erklären.

Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler

In diesem Falle ist dein Kunde der Angler, der mit dem Köder (deiner Strategie) Fische (neue Kunden) fangen möchte. In erster Linie ist es also wichtig, dass der Köder den Fischen schmeckt. Das bedeutet, deine Strategie muss die Zielgruppe überzeuge, welche du genauestens analysiert hast. Auch, wenn dein Kunde diesen Sprachstil selbst nicht verwendet, überzeugt er aber seine Zielgruppe. So verhält es sich auch mit grafischen Darstellungen.

Du als Experte weißt wie gesagt genau, was du tust. Deshalb musst du deinem Kunden schonend beibringen, dass es nicht sehr zielführend ist, wenn er dir in dein Handwerk pfuscht und alles mitentscheiden möchte. Mit dieser Aussage möchten wir natürlich keineswegs den Kunden auf die Füße treten. Aber der Kunde ist zwar einerseits König. Andererseits kauft er bei dir jedoch auch eine Leistung, um bestmögliche Ergebnisse damit zu erzielen.

Nur so kannst du auch eine erfolgreiche Kampagne gewährleisten, die letztendlich für Neukundengewinnung und mehr Umsätze sorgt. Schlage deinem Kunden gerne vor, dass er sich zunächst von der Effektivität deiner Arbeit überzeugen darf, bevor er sie kritisiert.

Wichtig ist aber dennoch, dass du keine grundlegend schlechte Arbeit ablieferst. Fehlerhafte Texte darf dein Kunde zurecht reklamieren. Konstruktive Kritik solltest du immer annehmen und für die absolute Zufriedenheit deiner Kunden sorgen.

Ist der Kunde also wirklich König?

Wie du siehst, lohnt es sich tatsächlich, diese Aussage einmal zu hinterfragen. Wir möchten zwar immer alles für die Zufriedenheit unserer Kunden tun. Das liegt in unserer Unternehmernatur. Trotzdem sind wir die Experten und wissen, wie wir das Beste für unsere Kunden erreichen. Nicht immer verstehen die Kunden unsere Strategien zu 100 %. Das ist auch in Ordnung.

Mit diesem Artikel möchte ich aber das Bewusstsein schaffen, dass du deinen Kunden die Situation auch erklären kannst. Lass sie wissen, dass du jahrelange Erfahrung damit hast und zeig ihnen, dass sie dir vertrauen dürfen. So kannst du ein vermeintliches Problem schnell aus dem Weg schaffen.

Auch wir von ONSEO machen manchmal Fehler und entschuldigen uns dafür bei den Kunden. Wir freuen uns aber, dass uns unsere Kunden zum Großteil so sehr vertrauen, dass sie uns freien Lauf bei der Arbeit lassen und wir dadurch so gute Ergebnisse erzielen können.

Das Content Gate – so machst du Besucher zu Kunden

Heute erfährst du, was genau hinter dem Content Gate steckt und wie du damit neue Kunden gewinnst. Und wenn wir mal ehrlich sind, suchen wir doch alle immer Neukunden, oder? Bei dieser Strategie geht es darum, auf welchem Weg du deinen Premium-Content veröffentlichst.

Gehen wir davon aus, du hast ein sehr spezifisches Fachwissen, das vielen anderen Menschen weiterhelfen wird. Sollst du es nun einfach jedem gratis zugänglich machen? Oder solltest du diese wertvollen Inhalte lieber mit Hilfe eines Content Gates vermarkten?

Ich zeige dir:

– Was ein Content Gate eigentlich ist
– Welche Vorteile diese Strategie mit sich bringt
– Warum du diese Vorteile für dein Business nutzen solltest
– Wie du wertvolle Kontaktdaten generierst
– Wie du aus diesen Leads zahlende Kunden machst

Was bedeutet Content Gate?

Unter Content Gate oder auch Gated Content, kannst du „eingezäunte“ Inhalte verstehen, die nur über ein gewisses „Tor“ erreichbar sind. Das heißt also, bevor deine Interessenten an diese Premium-Inhalte kommen, müssen sie erst an deinem Content Gate vorbei.

Genauer gesagt bedeutet das, dass du zunächst verschiedene Informationen von den Usern anforderst. Dazu können Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Adresse etc. zählen. Erst, wenn die Interessenten dieses Formular ausfüllen, bekommen sie Zugang zu deinen Inhalten.

Es gilt also vereinfacht: Informationen im Austausch gegen Daten.

Beispiele für Content Gates

Um ein Content Gate einzubauen, eignen sich beispielsweise Freebies oder E-Books. Um Zugang zu bekommen, müssen die Interessenten zum Beispiel ihre E-Mail-Adresse angeben.

Auch Facebook-Gruppen sind ein gutes Beispiel für Content Gates. Um einer Gruppe beitreten zu können, müssen deine Interessenten Fragen beantworten. Hier kann es auch Voraussetzung sein, verschiedene Daten von sich anzugeben. Somit holst du sie direkt in deinen Salesfunnel, indem sie das Content Gate durchschreiten und in ein besser steuerbares System von dir eintreten. Und schon kannst du Besucher in Kunden umwandeln. Auch ohne Angabe von Daten kannst du Gruppenmitglieder aber als Leads sehen. Denn du könntest ihnen auch Privatnachrichten mit deinem Angebot senden oder sie zu einem Erstgespräch auffordern.

Ebenfalls kannst du gratis Challenges dafür nutzen. Um teilzunehmen, muss eine E-Mail-Adresse angegeben werden. Diese kannst du wiederum für deine Werbung nutzen.

Derartige Strategien sind auch immer häufiger bei Zeitungsportalen zu sehen. Um einen Artikel online weiterzulesen, musst du dich oft anmelden oder einen Zugang kaufen.

Was sind die Vorteile dieser Marketing-Strategie?

Zunächst ist Gated Content ein wichtiger Faktor um festzustellen, wie viel Input du gratis rausgibst und wo du zwischen gratis und bezahlt die Grenze setzt. Für unsere Follower auf Facebook, Instagram, Gruppenmitglieder, Kontakte über LinkedIn oder XING geben wir in der Regel viel gratis Content, sozusagen Ungated Content raus. Durch das Content Gate kannst du aus dieser Unverbindlichkeit etwas mehr Verbindlichkeit schaffen.

Ein großer Vorteil sind natürlich die Daten, also die Leads, die du generieren kannst. Diese Informationen kannst du für eine weitere Kommunikation mit deinen Interessenten nutzen. Du kannst ihnen zum Beispiel regelmäßig Newsletter senden, Vertrauen aufbauen und dein Angebot unterbreiten. Und schon generierst du mit Gated Content neue Kunden.

Zudem wird dein Content wesentlich aufmerksamer wahrgenommen. Wenn diese Inhalte für deine Zielgruppe nicht so leicht zugänglich sind, werden sie automatisch als wertvoller eingestuft. Dein Content wird dadurch also als Premium-Content gesehen.

Auch tracken kannst du deine User sehr gut. Du kannst genau verfolgen, wer auf deine Inhalte zugreift, was natürlich ein guter Vorteil ist.

Letztendlich können damit sogar Kosten gespart werden. Diese Marketing-Maßnahme kostet dich nicht viele Ressourcen. Bei Leads über Werbeanzeigen sieht das etwas anders aus.

Gibt es auch Nachteile von Gated Content?

Wirklich viele Nachteile gibt es hierbei nicht. Du erhältst hauptsächlich weniger Reichweite für deinen Content. Logischerweise erreichst du damit nicht die breite Masse, sondern nur die Menschen, die für die Abgabe ihrer Daten bereit sind.

Zudem können deine wertvollen Inhalte nicht geteilt werden. Aber dafür sind es eben Premium-Inhalte.

Content Gate oder Ungated Content?

Hier macht es eindeutig die Mischung. Ohne das Eine wäre auch das Andere nicht möglich. Um Premium-Content für dich als Vorteil zu nutzen, musst du zunächst im gratis Content darauf hinweisen. Nur mit deinen kostenlosen Inhalten kannst du auf dich und dein Angebot aufmerksam machen und von dir überzeugen.

Daher sollte auch dein gratis Mehrwert unbedingt immer hochwertig sein. Denn: Je wertvoller deine Inhalte sind, umso leichter geben deine Interessenten auch ihre Daten preis. Natürlich muss auch unbedingt Content „hinter dem Gate“ hochwertig sein. Sonst verärgerst du nur deine Interessenten und schadest deinem Image. Zeige deine Kompetenz und sorge dafür, dass die Inhalte gut lesbar und verständlich sind.

Fazit

Ein Content Gate bietet sich hervorragend an, um deine wirklich interessierte Zielgruppe anzusprechen. Wer tatsächlich an deinen Inhalten interessiert ist, gibt dafür auch seine E-Mail-Adresse an. Diesen Personen kannst du dann weitere gezielte Inhalte und Angebote zukommen lassen. Daher ist diese Art von Marketing auch meine absolute Empfehlung.

Nutzt du bereits ein Content Gate? Ich freue mich auf deine Erfahrungen in den Kommentaren!

Das Märchen der günstigen Leadpreise

Leadpreise sind ein stark diskutiertes Thema unter vielen Unternehmern. Jeder ist auf der Suche nach der besten Strategie für die Neukundengewinnung. Hierbei spielen Leads und vor allem deren Kosten eine große Rolle.

Die meisten Menschen achten bei ihrer Werbeanzeige lediglich auf möglichst günstige Kosten pro Lead, um sich Reichweite zu kaufen. Doch ich kann dir sagen, dass nicht nur der Leadpreis zählt. Viel wichtiger ist, wie kaufkräftig die Leads wirklich sind. Ich erkläre dir gerne, was genau Leads eigentlich sind und warum du nicht nur auf die Kosten pro Lead achten solltest.

Was genau ist eigentlich ein Lead?

Lead bedeutet, dass ein Interessent auf dein Produkt oder deine Dienstleistung aufmerksam wird. Dieser Interessent gibt dann freiwillig seine Kontaktdaten an und du hast somit einen Lead generiert. Zu den Leads zählen beispielsweise die E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Name oder weitere persönliche Daten.

Um Leads zu generieren, gibt es verschiedenen Lead-Formen:
– Registrierung zum Newsletter
– Abgabe der Kontaktdaten für einen Lead-Magneten wie ein Freebie
– Hinterlassen eine Visitenkarte
– Abgabe der Kontaktdaten für ein Gewinnspiel

Mit den Leads beginnt die Customer Journey

Mit der Lead-Generierung wird der erste Meilenstein der Customer Journey gesetzt. Das bedeutet, ein möglicher Kunde zeigt sein Interesse an deinem Angebot. Dieses Interesse zeigt er dir, indem er seine Daten übermittelt.

Eure gemeinsame Reise kann nun also beginnen. Das bedeutet, du kannst ab sofort für weitere Berührungspunkte mit deinem Angebot sorgen. Jetzt kannst du deine Leads nutzen, um die Interessenten von dir zu überzeugen und dein Produkt oder deine Dienstleistung attraktiv machen.
Bei den Leads wird noch unterschieden, ob es sich um unqualifizierte oder qualifizierte Leads handelt. Die eben beschriebene Situation zählt zu den unqualifizierten Leads, da bei der Abgabe der Kontaktdaten nicht direkt eine Kaufabsicht besteht.

Bei qualifizierten, hochwertigen Leads ist die Chance wesentlich größer, dass der Lead auch zum Kunden wird.

Was genau ist ein Leadpreis?

Der Leadpreis ist der Preis, den dich ein neuer Kontakt letztendlich kostet, dem du dein Angebot zukommen lassen kannst. Für eine Werbeanzeige bezahlst du eine bestimmte Summe. Teilst du diese Kosten durch die Anzahl deiner dadurch generierten Leads, erhältst du die Kosten pro Lead.

Dazu führen günstige Leadpreise

Gehen wir davon aus, du bekommst nun massenhaft Leads und musstest dafür nicht sonderlich viel bezahlen. Du hast einen richtig günstigen Preis pro Lead ergattert. Doch ist dieser günstige Preis wirklich alles was zählt? Sagt der Preis auch gleichzeitig etwas über die Kaufkraft dieser Kontakte aus? Leider nicht!

Oft stellen sich die vielen Datensätze oder zumindest ein Teil davon als unbrauchbar heraus. Günstige Leads kannst du einfach generieren. Das allein hilft dir aber nicht weiter. Denn dieser Preis sagt dir nichts darüber aus, wie wirtschaftlich profitabel dieses Leads sind.

Die Personen, die sich auf diese Werbung hin bei dir melden, haben meist kein großes Budget und auch gar nicht enorm viel Interesse an deinem Angebot. Das heißt, deine Anzeige konvertiert zwar stark in Leads, aber du generierst keine Sales damit.

Verwendest du diese Leads nun sogar noch für eine Lookalike-Audience in deiner Facebook-Werbung, signalisierst du, dass du genau von diesen nicht interessierten Menschen noch mehr anziehen möchtest.

Was noch viel wichtiger ist als der alleinige Leadpreis

Setze auf die richtigen Kennzahlen und nicht auf günstige Preise pro Lead. Es geht vielmehr darum, was du wirklich für deine Werbeausgaben bekommst. Vor allem bei hochpreisigen Produkten/Dienstleistungen sollten qualitativ hochwertige Leads dein Ziel sein. Lieber bekommst du nur 10 wirklich interessierte Kontakte als 100 Leads, hinter denen kaum Interesse steckt.

Für den Leadpreis können wir sogar eine Formel verwenden: Leadwert = Kaufbereitschaft x Kaufkraft. Diese Punkte sollten viel wichtiger sein als der Leadpreis. Denn was bringt dir schon ein günstiger Preis, wenn aber keiner etwas bei dir kauft?

Eine weitere Formel könnte sein: Leadwert² also Kaufbereitschaft x Kaufkraft + Empfehlungsbereitschaft x Qualität der Empfehlungen.

Wenn jemand viel empfiehlt, aber keiner etwas kauft, ist das leider sinnlos. Wesentlich besser ist es daher, selten etwas zu empfehlen, wobei viele Menschen etwas kaufen. Ebenso verhält es sich bei einem Freebie. Letztendlich ist es ja dein Ziel, durch dieses kostenlose Produkt etwas zu verkaufen. Daher solltest du auch wissen, was aus diesem Lead später einmal wird. Lädt sich jeder nur dein Freebie herunter und meldet sich anschließend nie wieder bei dir? Dann solltest du herausfinden, woran das liegt.

Customer Lifetime Value – was dein Kunde wirklich wert ist

Unter Custumer Lifetime Value ist der Durchschnittswert zu verstehen, wie viel ein Konsument deinem Unternehmen im Laufe der Kundenbeziehung einbringen wird. Je häufiger ein Kunde etwas bei dir kauft, umso wertvoller ist er. Um diesen Wert zu berechnen, werden verschiedene Daten genutzt, die ein Kunde dir zur Verfügung stellt. Dazu zählen beispielsweise Anmeldedaten für Newsletter, Freebies etc.
Auf dieses Thema werde ich noch intensiver in einem eigenen Blogbeitrag eingehen.

Wie du also siehst, geht es bei deinen Werbeanzeigen lange nicht nur um den Leadpreis allein. Hinzu kommen viele weitere Faktoren, die eine effektive Marketingkampagne ausmachen. Viel wichtiger ist letztendlich der Leadwert.

Hasskommentare unter Werbeanzeigen – so kannst du damit umgehen

Hasskommentare unter Werbeanzeigen, ein Thema, das mir fast wöchentlich auf Facebook begegnet. Vielleicht hast du selbst schon negative Kommentare unter deiner Werbeanzeige bekommen und weißt gar nicht, wie du damit umgehen sollst. Vermutlich hast du deshalb sogar ein schlechtes Gefühl, erneut Ads zu schalten.

Ich wage es zu behaupten, dass fast alle Menschen unter ihren Anzeigen Kommentare hatten, mit denen sie nicht zufrieden waren. Auch mir selbst passiert das immer mal wieder. Deshalb möchte ich dir aus meinen Erfahrungswerten gerne zeigen, wie du mit Hasskommentaren unter deinen Werbeanzeigen besser umgehen kannst.

Was können Gründe für negative Kommentare sein? Sollst du sie einfach löschen oder ignorieren? Oder vielleicht doch lieber darauf reagieren? Und wie sollte so eine Reaktion dann am besten aussehen? All das beantworte ich dir hier.

Das können Gründe für negative Kommentare unter Ads sein

Social Media ist das Sammelbecken für den Frust aller Menschen. Dadurch, dass der Frust in der Gesellschaft mehr und mehr steigt, wird auch das Sammelbecken immer häufiger genutzt, um den Frust abzuladen.

Zunächst ist die Hemmschwelle für Hasskommentare im Internet nur sehr gering. Die Menschen können sich hinter der Anonymität verstecken und müssen sich weder mit Fotos noch mit persönlichen Daten zeigen. Vermutlich würde dir diese Person ihre Meinung niemals direkt in dein Gesicht sagen, wenn sie vor dir steht.

Hinzu kommt, dass kaum einer von uns gerne Werbung sieht. Wir mögen Werbung grundsätzlich nicht, da sie meist nervig auf uns wirkt. Wir halten uns immerhin nicht extra auf Social-Media-Plattformen auf, um Werbung zu sehen. Allein das kann schon ein Grund für negative Kommentare sein.

Zudem werden oft falsche Versprechungen gemacht. Bestimmt kennst du unzählige Werbeanzeigen mit Aussagen, dass du innerhalb kürzester Zeit Millionär durch dieses eine Angebot wirst. Zu reißerische Werbebotschaften sind nicht gerne gesehen und sorgen schnell für Unmut. Dieser Unmut zeigt sich dann oftmals durch Hasskommentare.

So kannst du auf Hasskommentare unter Werbeanzeigen reagieren

Du hast nun verschiedene Möglichkeiten, wenn du negative Kommentare bekommst. Der einfachste Weg wäre natürlich, den Kommentar zu löschen und bei der jeweiligen Plattform zu melden. Das ist aber nicht gleichzeitig der beste Weg. Der Algorithmus freut sich nämlich über JEDE Interaktion unter deiner Anzeige und belohnt dich deshalb mit mehr Reichweite. Zudem sorgt es bei den Menschen oftmals für noch mehr Unmut, wenn ihre Kommentare gelöscht werden. Das kannst du aber prinzipiell immer ganz nach deinem Gefühl entscheiden.

Ich empfehle dir aber, grundsätzlich auf Kommentare zu reagieren. So zeigst du deine Wertschätzung, kannst Gegenfragen stellen oder dich erklären. Frage diese Person doch einfach, woher der Groll kommt und ob sie ihre Aussage begründen kann. Du kannst derartigen Personen auch den privaten Austausch über eine Direktnachricht anbieten. So muss der Verlauf der Diskussion nicht öffentlich gezeigt werden

Kannst du einen Einwand verstehen, gib es auf jeden Fall in einer Antwort auf den Kommentar zu.

Enorm wichtig bei all deinen Reaktionen ist aber, immer höflich und professionell zu bleiben. Biete Hatern keine weitere Angriffsfläche, indem du ebenfalls unter die Gürtellinie gehst. Bedenke dabei, dass auch andere Menschen deine Antworten sehen.

Das neue Gesetz gegen Hass und Hetze im Internet

Es ist traurig, dass es sogar so weit kommen musste. Aber am 30.03.2021 wurde das Gesetz von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgefertigt und auch der Auftrag zur Verkündung im Bundesgesetzblatt erteilt. Künftig müssen alle mit einer schärferen Strafverfolgung rechnen, die online Hassbotschaften verbreiten.

Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter werden derartige Botschaften nicht nur löschen. Sie werden sogar direkt dem Bundeskriminalamt zur Identifizierung der Personen und dem weiteren Vorgehen gemeldet. Auch für Beleidigungen gibt es härtere Strafen bis hin zur Haftstrafe. Sämtliche Drohungen wie Körperverletzung, sexuelle Übergriffe oder anderweite Gewalttaten werden als Straftat behandelt.

Nimm dir Hasskommentare nicht zu sehr zu Herzen

Wir alle kennen es sicher nur zu gut. Wir bekommen 10 positive Kommentare, aber genau dieser eine negative Kommentar beschäftigt uns. Wirst du zu Unrecht für irgendetwas beschuldigt, darfst du das auch gerne höflich, aber direkt äußern. Scheue dich also nicht davor, deine eigene Stellung zu verteidigen.

Du weißt nun ja, wie du mit negativen Kommentaren besser umgehen und darauf reagieren kannst. Zudem wirst du für jeden einzelnen Kommentar auch noch mit mehr Reichweite belohnt. Freue dich einfach viel mehr über das positive Feedback.

Doch Achtung: nicht jedes Feedback ist grundsätzlich schlecht

All das soll jedoch nicht dazu auffordern, nicht die eigene Leistung und Qualität zu hinterfragen. Du darfst dich auch gerne kritisch durchleuchten, ob deine Leistung oder dein Produkt wirklich gut ist. Du solltest nicht pauschal sagen, dass es dich nicht interessiert, was andere Menschen über dich denken.

Hinterfrage also gerne, ob das Feedback auch zutreffend sein könnte. Überlege dir, was von diesem Feedback mit dir zu tun hat und was nicht. Rückmeldungen können auch ein Hinweis darauf sein, dass du dein Angebot nochmal überdenken solltest. Wenn du aber guten Gewissens von deinem Angebot überzeugt bist, liegt es an deinem Gegenüber.

Du kannst es niemals jedem rechtmachen

Hierzu möchte ich dir gerne von der Geschichte des Unternehmens Carl Öttinger Gesundheitstechnik in Hannover berichten. Die städtische Gemeinschaft der Kaufleute konnte sich den Baum und die Weihnachtsbeleuchtung nicht leisten. Der Inhaber der Carl Öttinger GmbH hatte deshalb den Weihnachtsbaum an der Marktkirche gespendet. Die Kosten beliefen sich auf etwa 30.000 Euro. Trotz dieser Spende gab es sehr viele Hasskommentare, dass dieses Geld doch lieber für andere Zwecke wie Kinderheime genutzt werden sollte.

Du siehst also eines: Egal, was du tust, für irgendjemanden ist es immer falsch. Selbst, wenn du einfach so 100 € verschenken würdest, gäbe es bestimmt Menschen, die sich darüber aufregen, dass es keine 200 € sind.

Nimm dir also nicht jedes Feedback zu Herzen, wenn du wirklich aus absoluter Überzeugung das Richtige tust. Denke dann sehr gerne an diesen Spruch: „Was kümmert es die deutsche Eiche, wenn sich eine Sau an ihr reibt“

Ich freue mich, wenn dir diese Infos weiterhelfen, um mit Hasskommentaren unter deinen Anzeigen besser umzugehen. Hattest du selbst schon Erfahrungen damit? Dann lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

 

Traffic ohne Conversion ist wie Pommes ohne Ketchup

Hast du bisher vielleicht wie so viele andere Menschen gedacht, mehr Traffic bedeutet gleichzeitig mehr Umsatz? Das wäre natürlich nicht verwerflich. Immerhin denken das viele, die ihre Produkte oder Dienstleistungen verkaufen möchten.

Doch das ist leider ein Irrglaube. Conversion und Traffic hängen eng zusammen. Es bedeutet nämlich nicht automatisch, dass mehr Traffic auch zu mehr Erfolg und Umsatz führt. Hier erfährst du, worauf du dich wirklich fokussieren solltest und warum Conversion und Traffic gleichermaßen wichtig sind.

Traffic ist ohne die zugehörige Conversion nur die Hälfte wert. Conversion bedeutet im Marketing beispielsweise, dass Besucher deiner Website durch deine Marketing-Botschaft in Käufer umgewandelt werden. Als Traffic wiederum werden deine gesamten Website-Besucher bezeichnet.

Würdest du ständig Botschaften senden, aber nur mehr Traffic und keine Kunden generieren, fehlt irgendetwas. Bestellst du dir Pommes und bekommst kein Ketchup dazu, fehlt doch auch was, oder?

Hole das Beste aus deinem Traffic heraus

Gehen wir davon aus, du kaufst dir Traffic, indem du Werbeanzeigen schaltest. Möchtest du lieber sinnlos dein Geld in Anzeigen investieren, oder hättest du gerne zahlende Kunden im Gegenzug? Ich denke, dir sind Kunden sicher lieber.

Um das zu erreichen, gibt es einige Dinge zu beachten. Traffic bedeutet nichts anderes als echte Menschen, die auf deine Website kommen. Arbeite also genau aus, was diese Menschen auch wollen und was sie durch deine Anzeige erwarten. Hierfür solltest du in erster Linie deine Zielgruppe genau kennen.

Eine gute Landingpage sorgt für gute Conversions aus deinem Traffic

Optimiere unbedingt deine Conversion Rate. Ist diese bisher nicht zielführend, macht es zunächst keinen Sinn, weiteren Traffic über Anzeigen zu kaufen. Aber wie optimierst du nun deine Conversion Rate am besten?

Wichtig hierfür ist auf jeden Fall eine gute Landingpage. Achte darauf, dass deine Landingpage schnell lädt und visuell ansprechend gestaltet ist. Sehr wichtig ist ebenfalls, dass die Landingpage für Mobiltelefone optimiert ist. Der User muss zudem sofort sehen, worum es auf dieser Seite geht und was ihn erwartet.

Auch Testimonials können dabei helfen, die Conversion Rate zu erhöhen. Sammle sämtliches Feedback bisheriger Kunden und teile Auszüge davon auf deiner Website. Das können beispielsweise ganze Referenzbriefe sein und Feedback aus Social-Media-Kanälen oder WhatsApp-Nachrichten. Zufriedene Kunden sind einfach die besten Verkäufer. Sehen deine Interessenten, dass einige andere Kunden bereits mit deiner Leistung oder deinem Produkt zufrieden sind, fällt es ihnen wesentlich leichter, ebenfalls zu kaufen.

Deine Landingpage muss zu deiner Werbeanzeige passen

Sehen wir uns hierfür ein ganz einfaches Beispiel an. Du möchtest etwas essen gehen und siehst ein Restaurant mit der Aufschrift „Steakhouse“. Dir läuft nun das Wasser im Mund zusammen, wenn du an ein saftiges Steak oder einen leckeren Burger denkst. Deshalb nimmst du voller Vorfreude im Restaurant Platz und wirfst einen Blick in die Speisekarte.

Doch jetzt kommt die böse Überraschung. Du findest in der Speisekarte nur Pizza. Kein Steak, kein Burger. Deine Vorfreude wurde dir komplett genommen und du verlässt das Restaurant enttäuscht wieder und wirst auch allen davon abraten, hinzugehen. Du bekommst dort einfach nicht das, was dir versprochen wurde.

Ganz genauso verhält es sich auch mit deiner Werbeanzeige und der dazu passenden Landingpage. Deine Landingpage muss genau darauf eingehen, was du in deiner Anzeige versprichst. Erzählst du in deiner Anzeige vom Abnehmen, sollte es auch auf deiner Landingpage darum gehen und nicht um die neuesten Rasenmäher.

Sonst passiert es genau, wie im eben genannten Beispiel. Deine Interessenten springen sofort wieder ab, wenn deine Landingpage nicht das widerspiegelt, womit du in deiner Anzeige wirbst. Aus Enttäuschung werden sie womöglich sogar nie wieder deine Website aufrufen.

Das heißt also, stimme deine Landingpage exakt auf deinen Traffic ab. Die Sprache muss genau zur Sprache deiner Werbeanzeige passen.

Conversion und Traffic gemeinsam ergeben somit eine perfekte Symbiose. Sehe dir also lieber genauer an, wer deine Besucher sind und optimiere deine Inhalte genau auf diese Menschen, die Interesse an deinem Produkt oder deiner Leistung haben. Das gelingt dir mit Hilfe von speziellen Analyse-Tools.

Es hilft dir nichts, wenn tausende Menschen deine Website besuchen, aber keiner etwas kauft. Dann sind wir nämlich wieder genau beim Thema, dass Traffic ohne Conversion wie Pommes ohne Ketchup ist.

Digitalisierung ist mehr als nur eine Webcam

Digitalisierung ist DAS aktuelle Thema schlechthin. Viele Firmen springen auf das Thema auf und möchten alles so schnell wie nur möglich digitalisieren. Alle wollen Agilität und Flexibilität in der Firma so gut es geht integrieren. Jeder ist in großer Aufbruchstimmung und möchte den neuen Wandel der Zeit gestalten.

In den aktuellen Phasen gab es teilweise nicht einmal mehr Webcams zu kaufen. Firmen richten sich Streaming-Studios ein und teure Technik wird angeschafft. Doch reicht die Technik allein, um ein Unternehmen nachhaltig zu digitalisieren? Leider nein!

Viel zu häufig gibt es neben der Technik gar kein Konzept, um den Offline-Prozess in die digitale Welt zu transformieren. Es reicht einfach nicht aus, nur eine gute Webcam aufzustellen, denn Digitalisierung erfordert um einiges mehr.

Was genau bedeutet überhaupt Digitalisierung in der Arbeitswelt?

Digitalisierung in Unternehmen bedeutet einfach gesagt, dass analoge Prozesse in digitale Arbeitsschritte umgewandelt werden. Der klassische Arbeitsplatz verändert sich und Unternehmensprozesse richten sich neu aus. Durch Cloud-Lösungen entstehen völlig neue Wege für die Zusammenarbeit. Produktion, Einkauf, Vertrieb und Buchhaltung können auf einfache Art und Weise Informationen über gemeinsame Schnittstellen austauschen.

Digitalisierung beginnt bereits damit, dass dich Kunden nicht anrufen müssen, um mehr über deine Leistungen zu erfahren. Diese Infos bekommen sie ganz einfach auf deiner Website und können sie darüber direkt kaufen.

Bist du beispielsweise Coach, bedeutet Digitalisierung auch, dass deine Klienten nicht mehr zu dir vor Ort kommen müssen. Du kannst mit ihnen auch über digitale Systeme in den Austausch kommen. Zudem befinden sich aktuell sehr viele Menschen im Homeoffice. Meetings finden online statt und Dokumente werden nicht mehr in Papierform, sondern per E-Mail versendet.

Darum steht bei der Digitalisierung nicht nur moderne Technik an erster Stelle

Moderne Technik spielt eine große Rolle in der Digitalisierung, das ist völlig klar. Aber dahinter steckt noch wesentlich mehr. Die Technologie ist lediglich ein Ausschnitt davon. Sehr wichtig ist vor allem, dass du deine Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden in den digitalen Veränderungsprozess integrierst und sie von den Vorteilen begeisterst.

Bei einer umfassenden, nachhaltigen und gut funktionierenden Digitalisierung solltest du:

– für digitale Räume für Begegnungen sorgen
– deine Mitarbeiter darauf vorbereiten
– eine digitale Führungskultur schaffen
– ein optimales digitales Teambuilding organisieren
– echte Kontaktpunkte für Kunden schaffen
– digitale Events erschaffen, die Kunden begeistern
– digital für Spannung, Abwechslung und Freude sorgen

Das bedeutet, es müssen verschiedene Dinge festgelegt werden. Werden E-Mails versendet oder gibt es Messenger-Gruppen? Zu welchen Uhrzeiten werden diese Gruppen bedient? Zu welchen Uhrzeiten sollen Diensthandys an sein? Hierbei spielt nicht nur die Technik eine Rolle.

Digitale Führung und digitales Teambuilding

Die Digitalisierung ist nicht für alle Menschen gleichermaßen gut zu verstehen. Viele haben Angst davor, mit den neuen Prozessen nicht mehr klarzukommen oder gar ihren Job zu verlieren. Natürlich kann auch die Arbeitskraft eines Mitarbeiters durch digitale Prozesse ersetzt werden. Gleichzeitig öffnen sich aber auch neue Türen und Mitarbeiter können sich mehr auf das Wesentliche konzentrieren, ohne aufwändige Bürokratie.

Für dich als Führungskraft gilt es daher, für eine sehr gute Kommunikation mit deinem Personal zu sorgen. Binde sie in alle anstehenden Prozesse mit ein und frag sie nach ihren Bedenken. So kannst du direkt darauf eingehen und sie von der Digitalisierung begeistern.

Viele Mitarbeiter leiden unter digitalen Teams und der Arbeit im Homeoffice. Die typische Nähe und der typische Beziehungsaufbau finden digital einfach nicht so statt wie offline. Gespräche in der Teeküche oder beim gemeinsamen Mittagessen fehlen. Man bekommt kaum mehr etwas von den Kollegen mit, weshalb sich manche sehr einsam fühlen. Führe deshalb am besten regelmäßige Team-Calls ein. Lass deinem Team gerne auch die Möglichkeit, ein wenig über private Dinge zu sprechen.

Lass deinen Mitarbeitern auch eine gewisse Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit. Das verhindert zeitraubende Absprachen mit dir als Führungskraft. Gleichzeitig sorgt das eigenverantwortliche Handeln für Agilität und beschleunigt das Erreichen von Zielen.

Digitale Kundengewinnung

Nicht zu vergessen ist die digitale Kundengewinnung. Wichtig ist daher die Entwicklung von Prozessen, wie Kunden mit deinem Unternehmen in Kontakt kommen. Dabei muss es nicht immer eine direkte Kaufverbindlichkeit geben, indem eine Art Verkaufsgespräch stattfindet.

In der Offline-Welt organisierst du vielleicht verschiedene Events und Infoveranstaltungen, um zu netzwerken. Beim Tag der offenen Tür oder bei deinem Sommerfest gehst du mit potenziellen Kunden in den Austausch. Dadurch schaffst du etwas Vertrauen und Bezug zu deinem Angebot.

Genau diese Veranstaltungen gilt es nun auch digital zu organisieren. Hierfür ist natürlich auch moderne Technik nötig. Doch ebenso wichtig ist eine perfekte Organisation. Du musst dir umfassende Konzepte überlegen, um deine Interessenten zu begeistern, zu unterhalten und von dir zu überzeugen.

Wie du siehst, spielt nicht nur die moderne Technologie eine Rolle bei der Digitalisierung in Unternehmen. Viel wichtiger ist, dafür Verständnis zu schaffen und vor allem alle Prozesse zu optimieren, um digital durchzustarten.

Hast du dein Unternehmen bereits digitalisiert? Und wie hat dieser Vorgang für dich funktioniert? Ich freue mich über Austausch in den Kommentaren.

Social Recruiting mit Werbeanzeigen

Hast du schon einmal von Social Recruiting gehört, um gute Mitarbeiter abzuwerben?

Mitarbeitergewinnung ist das A und O für Firmen und notwendig, um weiter zu wachsen. Der Konkurrenzdruck wird größer und die Fachkräfte werden immer weniger. Die guten Mitarbeiter gehen häufig oder es wird versucht, von der Konkurrenz die guten Fachkräfte abzuwerben.

Früher geschah das über teure Headhunter, Anzeigen in Zeitungen oder Jobportalen, die allerdings nicht kontrolliert werden konnten. Daher möchte ich dir heute über eine wesentlich bessere Alternative berichten. Hierbei geht es um Social Recruiting über Ads auf Facebook, Google etc.

Du erfährst alles über die vielen Vorteile und 2 top Strategien, wie dir ein erfolgreiches Social Recruiting gelingt.

Was genau bedeutet Social Recruiting?

Social Recruiting bedeutet, dass du Werbeanzeigen dafür nutzt, um Mitarbeiter von anderen Firmen abzuwerben. Das ist eine moderne Alternative zum bisherigen Recruiting. Laut einer Online-Studie von ARD/ZDF sind über 90 % der deutschen Internetnutzer regelmäßig auf Social-Media-Kanälen aktiv. Das bedeutet, du hast eine sehr große Chance, potenzielle Bewerber auf dein Unternehmen aufmerksam zu machen.

Recruiting mit Ads bedeutet nicht nur Ads zu schalten, um gute Mitarbeiter zu finden. Es geht auch nicht nur darum, den bisherigen Arbeitgeber zu verlassen. Es ist ebenfalls wichtig, strategisch und emotional die richtigen Worte zu finden. Genaueres dazu erkläre ich dir etwas weiter unten.

Was sind die Vorteile von Social Recruiting?

Zunächst musst du keinen teuren Headhunter beauftragen, um einen geeigneten neuen Mitarbeiter zu finden. Gleichzeitig sparst du auch Zeit, um ihm alles genau zu erklären, worauf es bei der neuen Stellenbesetzung ankommt.

Im Gegensatz zu Zeitungsanzeigen oder Anzeigen in Job-Portalen kannst du den Nutzen deiner Werbeanzeige bei Google oder Social-Media-Kanälen nachvollziehen. Über Social-Media wiederum kannst du sämtliche Zielgruppen erreichen, die du selbst definiert hast. Durch die Eingabe verschiedener demografischen Daten kannst du genau deine Wunschkandidaten ansprechen. Das erhöht deine Chance enorm, eine geeignete Fachkraft für deine dringend benötigte Stellenbesetzung zu finden. Ganz anders verhält es sich bei Zeitungsanzeigen. Hier sprichst du nicht nur deine Zielgruppe an, sondern die breite Masse aller Menschen, die diese Zeitung abonniert haben.

Neben der Mitarbeitergewinnung kannst du mit derartigen Werbeanzeigen auch gleichzeitig die Mitarbeiterbindung vertiefen. Mit deinen Ads kannst du ebenso Kampagnen erstellen, um deine Mitarbeiter an die Firma zu binden. Auch die Zufriedenheit des gesamten Teams kann erhöht werden.

Unsere 2 selbst entwickelten Methoden für erfolgreiches Social Recruiting

Wir haben zwei enorm nützliche Methoden entwickelt, damit Social Recruiting auch wirklich gut funktioniert. Wichtig ist eine zielführende Strategie, die gleichzeitig Emotionen bei der Zielgruppe erweckt.

Hyper Local Recruiting ©

Hierbei kannst du Ads ähnlich wie bei Hyper Local Targeting bei Facebook auf eine sehr kleine Region schalten. Ein Beispiel dafür wäre eine Messe. In diesem Fall könntest du alle Teilnehmer einer Karriere-Messe mit einer Anzeige ansprechen. Hierfür ist es gar nicht nötig, die Messe selbst zu besuchen und du lässt einfach die Ad für dich arbeiten.

Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten und erzielt eine wesentlich höhere Wirkung. Die Teilnehmer werden dadurch viel besser konvertiert und können auf einfachem Weg ihre E-Mail-Adresse oder weitere Kontaktdaten abgeben. Somit kannst du mit einem potenziellen Bewerber noch besser in Kontakt treten als durch einen klassischen Messestand vor Ort.

Eine derartige Anzeige kann aber auch mit einem Besuch vor Ort auf der Messe verbunden werden. Du kannst die Teilnehmer vorab mit der Anzeige auf dich und deine Firma aufmerksam machen. Du erwähnst einfach deinen Messestand und sagst ihnen, wo sie dich finden können.

Emotional Local Recruiting ©

Dieser Prozess spielt in das Hyper Local Recruiting mit ein, geht aber stark auf die Emotionen ein. Das bedeutet, es ist auch möglich die Menschen auf der Karriere-Messe anzusprechen oder Ads auf Arbeitgeber-Standorte zu schalten. Mitarbeiter von VW wird beispielsweise regelmäßig Werbung gezeigt, die sie emotional dorthin entwickeln, zu einem anderen Arbeitgeber zu wechseln.

Das heißt, Meinung, Stimmung und Emotion eines neuen Bewerbers wird über Ads entwickelt. So gelingt es dir, Mitarbeiter abzuwerben, ohne direkt einen Headhunter zu beauftragen, der mit viel Geld bezahlt werden muss. Die potenziellen Bewerber werden mit Ads in Richtung des Arbeitsklimas deiner eigenen Firma entwickelt, welche genau diese Emotionen ansprechen.

Ein Beispiel hierfür: „Würdest du gerne in einem glücklichen Team arbeiten mit weniger Frust und Leistungsdruck? Dann freuen wir uns darauf, dich bei geeigneten Qualifikationen in unserem Team zu begrüßen. Wir sind der Meinung, dass Freude und Leidenschaft für gute Resultate sorgen. Daher stehen glückliche Mitarbeiter in unserer Firma an erster Stelle. Anstatt Druck auszuüben, begeben wir uns gemeinsam als Team auf den Weg zum Ziel!“

Du gehst also auf Dinge ein, die in deiner Firma auf jeden Fall besser sind. Das zeigst du den Personen immer wieder und die Anzeige erscheint direkt auf ihrem Handy. Dadurch wird natürlich ihre Meinung beeinflusst und es werden zudem Emotionen geweckt.

 

Wir als Kommunikationstrainer können genau das sehr gezielt und individuell ausformulieren. Durch die uns bekannten kommunikationspsychologischen Prozesse haben wir den Wettbewerbern gegenüber einen großen Vorteil.

Schreib mir gerne eine E-Mail, wenn du diesbezüglich Unterstützung benötigst.

Geheimcode geknackt – so erkennst du Marketing-Scharlatane

Wir Unternehmer sind immer wieder auf der Suche nach DER Strategie schlechthin. Die meisten von uns suchen das große Geheimnis und möchten damit so schnell es geht wachsen. Diese Sehnsucht nehmen sich Marketing-Scharlatane gerne zum Vorteil und veröffentlichen Lockangebote.

Mit Aussagen wie „Geheimcode geknackt“ lassen sich viele Menschen anziehen und wollen mehr darüber wissen. Doch muss ich als seriöser Dienstleister wirklich mit einem geknackten Geheimcode werben? Oder kann ich mein Fachwissen nicht einfach professionell anbieten?

Ich möchte dir heute gerne zeigen, wie du unseriöse Dienstleister sofort erkennst und warum sie sich letztendlich mit derartigen Angeboten keinen Gefallen tun.

Der erste Punkt, woran du unseriöse Agenturen oder Werbetreibende erkennst

Hast du schon einmal ähnliche Werbesprüche gesehen, wie diese?

– Facebook-Code geknackt
– Geheimformel gefunden
– Das Geheimnis hinter dem Algorithmus entschlüsselt
– Funnel gehackt
– YouTube-Formel aufgetaucht
– SEO Insider verrät seine Tricks
– Mitarbeiter packt aus
– die Wahrheit hinter…
– Millionär in 7 Tagen

Von allen Menschen, die so werben, solltest du unbedingt die Finger lassen oder zumindest sehr kritisch hinsehen. Das ist einer der ersten Punkte, woran du unseriöse Dienstleister erkennst. Sie versprechen dir etwas, das gar nicht geht oder nicht eingehalten werden kann.

Keiner würde das wirkliche Geheimnis hinter einem Algorithmus ausplaudern

In Wirklichkeit kennt kein Marketer den Algorithmus von Facebook, Google und Konsorten. Beziehungsweise sind das so strenge Geheimkriterien, die garantiert nicht veröffentlicht werden dürfen. Vereinzelt sickern natürlich immer mal wieder bestimmte Informationen durch. Aber seriöse Firmen würden so nicht werben.

Es ist vor allem auf Facebook eine gängige Methode, immer wieder derartige Häppchen einzubauen von wegen „Geheimnis entschlüsselt“ etc. Wer das Geheimnis wissen möchte, soll sich dann melden und bekommt das dann gratis oder teilweise auch für viel Geld verraten. Es ist aber nichts weiter als eine Bauernfänger-Methode. Alle springen vermeintlich darauf an und denken, das schnelle Glück gefunden zu haben. Gerade Facebook bietet derartigen Menschen eine gute Plattform, um sich sehr einfach zu präsentieren.

Seriöse Agenturen und Marketer haben reißerische Versprechen aber gar nicht nötig.

Verschiedene Berufsbezeichnungen sind nicht geschützt

Bestimmte Berufsbezeichnungen wie Marketingberater, PR-Manager, PR-Berater oder Marketing-Profi sind nicht geschützt. Das ist natürlich schon das erste Problem. Deshalb ist es auf den ersten Blick gar nicht so leicht, einen seriösen von einem nicht seriösen Dienstleister zu unterscheiden.

An einem reißerischen Marketingversprechen kannst du derartige Personen aber bereits einfach erkennen. Versuche, die Menschen hinter einem Angebot kennenzulernen. Informiere dich über sie, suche Referenzen und vertraue niemandem einfach blind.

Der Nachteil an unwahren Marketingversprechen

Den größten Nachteil hast natürlich zunächst du als Verbraucher, wenn du etwas kaufst, aber das beworbene Ziel damit nicht erreichst. Aber auch der Marketing-Scharlatan tut sich im Endeffekt keinen Gefallen damit.

Aufgeblasene Marketingversprechen können nämlich schnell den Ruf schädigen. Diese Versprechen wecken lediglich falsche Erwartungen, die nicht eingehalten werden. Somit werden die Kunden enttäuscht sein und wollen nie mehr etwas von diesem Unternehmer kaufen. Sie werden diese Person auch in ihrem Netzwerk schlechtreden und nicht weiterempfehlen. „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“ gilt nämlich nicht in der Unternehmerwelt.

Bis zu 2 Jahre Haft für irreführende Werbung

Irreführende Werbung ist schlichtweg verboten. Das Marketing darf auf keinen Fall so weit gehen, das die Verbraucher getäuscht werden. Für den Markt gibt es gewisse Spielregeln, was Unternehmer tun dürfen und was eben nicht. Somit werden wir als Verbraucher zumindest ein wenig vor Scharlatanen geschützt.

Hierbei spielt das Verbot der Irreführung eine große Rolle. Darin wird vorgegeben, dass Verbraucher nicht durch Unternehmer in die Irre geführt werden dürfen, um den Verbraucher zu einer gewissen Handlung zu veranlassen. Wer unwahre und irreführende Angebote veröffentlicht, kann mit bis zu 2 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt werden.

Natürlich müssen in diesem Fall schon extreme Versprechen gemacht werden, die letztendlich aber nicht eingehalten werden. Aber im Endeffekt gehen Marketing-Scharlatane in genau diese Richtung.

Bist du selbst schon auf einen Marketing-Scharlatan reingefallen? Schreib es mir gerne in die Kommentare.

In einem meiner letzten Blogartikel habe ich auch das Thema „Das große Geheimnis im Onlinemarketing“ aufgegriffen. Ja, dafür habe ich auch eine reißerische Überschrift verwendet. Du wirst sie aber sofort verstehen, wenn du mehr über mein verratenes Geheimnis erfährst. Also wirf gerne einen Blick in diesen Artikel.

10 Tipps, wie du durch Retargeting mehr Erfolg mit Facebook-Anzeigen erzielst

Retargeting ist ein großes Thema. Wir kennen sie alle, die uns immer wieder verfolgenden Werbeanzeigen. Je häufiger du einem Interessenten etwas zeigst, umso wahrscheinlicher wird es, dass er letztendlich zugreift.

Doch es steckt auch einiges an Wissen dahinter, wie genau Retargeting-Kampagnen funktionieren. Deshalb bekommst du heute von mir 10 Tipps, um deine Facebook-Werbung zu optimieren und letztendlich mehr Verkäufe zu erzielen.

Was bedeutet Retargeting?

Retargeting bedeutet nichts anderes als „Wiederansprache“. Es wird dazu genutzt, Vertrauen aufzubauen und Interessenten von dir bzw. deinem Produkt zu überzeugen. Das gelingt dadurch, dass die Besucher deiner Webseite mit einem Cookie gekennzeichnet werden. Deshalb hast du die Möglichkeit, den Webseitenbesucher überall wieder mit einer gezielten Werbung anzusprechen und erneut auf deine Webseite zu bringen.

Hierbei hilft dir der Facebook-Pixel, den du in deiner Homepage einbaust. Dieser erfasst dann das Nutzerverhalten und unterstützt dich bei zielgenauen Facebook-Anzeigen.

Diese 10 Ideen helfen dir bei deiner Retargeting-Kampagne

Du hast verschiedene Möglichkeiten, um dein Retargeting erfolgreich zu gestalten. Damit das wirklich einwandfrei funktioniert, möchte ich dir gerne meine Tipps mit auf den Weg geben.

„Kein Retargeting, kein Mitleid“ sage ich sehr gerne!

Retargeting kann die Verkäufe und die Ad-Kosten oft sehr gut amortisieren. Dadurch kannst du die Gesamtwirkung deiner Werbung drastisch erhöhen.

1. Der Sonderpreis

In der ersten Werbung kannst du dein Produkt zum normalen Preis anbieten. Im Retargeting kannst du auf spezielle Aktionen hinweisen und einen Sonderpreis anbieten. Oft werden hierfür Tage wie Weihnachten, Valentinstag oder Black Friday genutzt, um Rabatte zu vergeben.

Somit sprichst du alle Menschen an, die bereits auf deiner Webseite waren, aber nicht zum Normalpreis gekauft haben. Du bietest den vergünstigten Preis also nicht allen an, sondern nur denen im Retargeting durch eine Werbeanzeige.

2. Referenzen

Sehr gut für Retargeting-Kampagnen bieten sich Referenzen an. Hierfür kannst du Ads schalten, in denen du Kundenstimmen oder auch die Anwendung von Produkten in einem Video bzw. auf einem Foto zeigst. Durch bisherige und vor allem zufriedene Käufer kann enorm viel Vertrauen aufgebaut werden.

3. Social Proof und Tradition

Referenzen sind klassische Kundenstimmen. Social Proof und Tradition unterscheidet sich davon psychologisch noch etwas. Du berichtest beispielsweise, wie lange es deine Firma schon gibt, dass sie ein Traditionsbetrieb ist und ihr schon viele Generationen vertrauen. Über derartige Geschichten zeigst du den Interessenten, dass auch sie dir vertrauen können. ProvenExpert, Google-Sterne oder Auszeichnungen sorgen beispielsweise auch sehr gut für Social Proof.

4. Zeitliche Verknappung

Eine letzte Chance zu bieten ist für Retargeting ebenfalls hilfreich. Die zeitliche Verknappung baut einen gewissen Druck auf, da ein Produkt oder eine Leistung nur noch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erworben werden kann. Diese Menschen haben bereits von dir gehört und bekommen im Retargeting noch eine letzte Chance, zuzuschlagen. Viele möchten vermeiden, etwas zu verpassen, weshalb die Methode oft sehr gut funktioniert.

5. Gratis Content

Schriftzug "Social"

Retargeting mit gratis Content

Mit gratis Content kannst du Vertrauen aufbauen und Einblicke in deine Arbeit oder dein Produkt geben. Durch mehr Informationen kannst du Interessenten dazu bekommen, dass sie etwas von dir kaufen. Schalte hierfür beispielsweise eine Ad auf einen Blogartikel oder auf ein Video, stelle dich gleichzeitig als Experte dar und überzeuge von dir und deinen Produkten.

6. Reminder

Hierbei handelt es sich um eine klassische Erinnerung und du verweist nochmal auf dein Produkt. Die Menschen haben ja bereits davon gehört, aber noch nicht gekauft. Ein derartiger Reminder kann im Retargeting dabei helfen.

7. Drei gute Gründe

In dieser Ad führst du einfach 3 gute Gründe auf, warum man dein Produkt oder deine Dienstleistung kaufen sollte. Das sorgt nochmal für etwas mehr Überzeugung und Vertrauen. Du kannst auch auf 3 Dinge hinweisen, die der potenzielle Kunde verpasst, wenn er nicht zuschlägt.

8. Zugehörigkeit durch eine Community erzeugen

Gib deinen Interessenten das Gefühl, dass sie etwas verpassen, wenn sie dein Produkt nicht haben. Ein aktuelles Beispiel ist die neue Plattform „Clubhouse“. Jeder spricht davon und wer nicht beitritt, verpasst einfach etwas. Dieses Gefühl wird uns zumindest vermittelt.

Zeig den Menschen, dass es schon eine ganze Community gibt, einige bereits dabei sind und von den Vorteilen durch dein Produkt profitieren. Bestimmt liest oder hörst du oft diesen Satz: „Bereits jeder dritte Deutsche nutzt unser Produkt….“

9. Friends will be Friends

Gibt den Interessenten das Gefühl, dass du ihr Freund oder Kumpel bist. Bau etwas Persönlichkeit ein wie beispielsweise: „Unter uns Männern gesagt, es ist total wichtig, dass wir uns nicht unterbuttern lassen. Du hast es verdient, deine perfekte Frau kennenzulernen, die dich nicht an der Nase herumführt“. Sorge also für einen gewissen Zusammenhalt, zeige dein Verständnis und vermittle, dass DU der Partner an der Seite des Interessenten bist.

10. Typische Fehler

Vermeide unbedingt Fehler wie dem Besucher mehr von gleichen Dingen zu zeigen. Das heißt, wenn sich jemand zu deinem Gratis-Event noch nicht eingetragen hat, wird er das bei einer Erinnerung mit gleichem Inhalt vermutlich auch nicht tun. Um zu überzeugen, nutzt du beispielsweise lieber die Verknappungs-Methode. Hast du vorher aber schon mit Verknappung gearbeitet und möchtest im Retargeting noch mehr verknappen, ist das auch eher sinnlos.

Zudem wählen viele Firmen im Retargeting nicht die richtigen Kampagnenziele oder setzten ein falsches Budget ein. Eine falsche Verteilung des Budgets für Neukundenansprache und Retargeting zählt auch zu den typischen Fehlern.

Es kann auch ein Fehler sein, sehr viel Budget auszugeben und die Menschen zu stark zu penetrieren, ohne dass letztendlich das Ergebnis steigt. Wenn die Käufe oder Anmeldungen nicht steigen, musst du auch nicht mehr Geld dafür ausgeben, da die meisten damit schon erreicht wurden.

Einer der häufigsten Fehler ist vor allem, das Retargeting viel zu spät einzusetzen. Lass also nicht erst 3 oder 4 Wochen nach der ursprünglichen Anzeige vergehen, um mit dem Retargeting zu beginnen. Sonst hat dich der User möglicherweise schon wieder vergessen.

Setze auch nicht nur auf die gleichen Ads wie in der Neukundenansprache. Hast du dort beispielsweise ein Foto verwendet, kannst du im Retargeting ein Video nutzen.

Mit diesen Tipps hast du nun einige Ideen an die Hand bekommen, um perfekte Retargeting-Kampagnen zu schalten. Ich freue mich, wenn dir diese Infos weiterhelfen, um deine Werbeanzeigen zu optimieren.

Mike Borchert

Mike Borchert

Mike Borchert ist Business-Growth und Sales-Experte und alleiniger Inhaber von ONSEO. Mit seiner Agentur verbindet er Onlinemarketing mit Sales Performance. 20 Jahre Verkaufserfahrung prägen seinen Lebenslauf. Heute begleitet Mike Borchert namenhafte Firmen auf dem Weg zu digitalem Wachstum. Onlinemarketing greift dabei als Zahnrad ideal in den bereits bestehenden Vertriebsprozess. 4 – 6 stellige Werbebudgets und die Begleitung von Produktlaunches kennzeichnen seinen Arbeitsalltag. Ob Facebook-Ads zur Mitarbeitergewinnung oder die digitale Leadgenerierung für das Verkaufsteam – als Verkaufstrainer kennt er das A & O.