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10 Tipps, wie du durch Retargeting mehr Erfolg mit Facebook-Anzeigen erzielst

Retargeting ist ein großes Thema. Wir kennen sie alle, die uns immer wieder verfolgenden Werbeanzeigen. Je häufiger du einem Interessenten etwas zeigst, umso wahrscheinlicher wird es, dass er letztendlich zugreift.

Doch es steckt auch einiges an Wissen dahinter, wie genau Retargeting-Kampagnen funktionieren. Deshalb bekommst du heute von mir 10 Tipps, um deine Facebook-Werbung zu optimieren und letztendlich mehr Verkäufe zu erzielen.

Was bedeutet Retargeting?

Retargeting bedeutet nichts anderes als „Wiederansprache“. Es wird dazu genutzt, Vertrauen aufzubauen und Interessenten von dir bzw. deinem Produkt zu überzeugen. Das gelingt dadurch, dass die Besucher deiner Webseite mit einem Cookie gekennzeichnet werden. Deshalb hast du die Möglichkeit, den Webseitenbesucher überall wieder mit einer gezielten Werbung anzusprechen und erneut auf deine Webseite zu bringen.

Hierbei hilft dir der Facebook-Pixel, den du in deiner Homepage einbaust. Dieser erfasst dann das Nutzerverhalten und unterstützt dich bei zielgenauen Facebook-Anzeigen.

Diese 10 Ideen helfen dir bei deiner Retargeting-Kampagne

Du hast verschiedene Möglichkeiten, um dein Retargeting erfolgreich zu gestalten. Damit das wirklich einwandfrei funktioniert, möchte ich dir gerne meine Tipps mit auf den Weg geben.

„Kein Retargeting, kein Mitleid“ sage ich sehr gerne!

Retargeting kann die Verkäufe und die Ad-Kosten oft sehr gut amortisieren. Dadurch kannst du die Gesamtwirkung deiner Werbung drastisch erhöhen.

1. Der Sonderpreis

In der ersten Werbung kannst du dein Produkt zum normalen Preis anbieten. Im Retargeting kannst du auf spezielle Aktionen hinweisen und einen Sonderpreis anbieten. Oft werden hierfür Tage wie Weihnachten, Valentinstag oder Black Friday genutzt, um Rabatte zu vergeben.

Somit sprichst du alle Menschen an, die bereits auf deiner Webseite waren, aber nicht zum Normalpreis gekauft haben. Du bietest den vergünstigten Preis also nicht allen an, sondern nur denen im Retargeting durch eine Werbeanzeige.

2. Referenzen

Sehr gut für Retargeting-Kampagnen bieten sich Referenzen an. Hierfür kannst du Ads schalten, in denen du Kundenstimmen oder auch die Anwendung von Produkten in einem Video bzw. auf einem Foto zeigst. Durch bisherige und vor allem zufriedene Käufer kann enorm viel Vertrauen aufgebaut werden.

3. Social Proof und Tradition

Referenzen sind klassische Kundenstimmen. Social Proof und Tradition unterscheidet sich davon psychologisch noch etwas. Du berichtest beispielsweise, wie lange es deine Firma schon gibt, dass sie ein Traditionsbetrieb ist und ihr schon viele Generationen vertrauen. Über derartige Geschichten zeigst du den Interessenten, dass auch sie dir vertrauen können. ProvenExpert, Google-Sterne oder Auszeichnungen sorgen beispielsweise auch sehr gut für Social Proof.

4. Zeitliche Verknappung

Eine letzte Chance zu bieten ist für Retargeting ebenfalls hilfreich. Die zeitliche Verknappung baut einen gewissen Druck auf, da ein Produkt oder eine Leistung nur noch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erworben werden kann. Diese Menschen haben bereits von dir gehört und bekommen im Retargeting noch eine letzte Chance, zuzuschlagen. Viele möchten vermeiden, etwas zu verpassen, weshalb die Methode oft sehr gut funktioniert.

5. Gratis Content

Schriftzug "Social"

Retargeting mit gratis Content

Mit gratis Content kannst du Vertrauen aufbauen und Einblicke in deine Arbeit oder dein Produkt geben. Durch mehr Informationen kannst du Interessenten dazu bekommen, dass sie etwas von dir kaufen. Schalte hierfür beispielsweise eine Ad auf einen Blogartikel oder auf ein Video, stelle dich gleichzeitig als Experte dar und überzeuge von dir und deinen Produkten.

6. Reminder

Hierbei handelt es sich um eine klassische Erinnerung und du verweist nochmal auf dein Produkt. Die Menschen haben ja bereits davon gehört, aber noch nicht gekauft. Ein derartiger Reminder kann im Retargeting dabei helfen.

7. Drei gute Gründe

In dieser Ad führst du einfach 3 gute Gründe auf, warum man dein Produkt oder deine Dienstleistung kaufen sollte. Das sorgt nochmal für etwas mehr Überzeugung und Vertrauen. Du kannst auch auf 3 Dinge hinweisen, die der potenzielle Kunde verpasst, wenn er nicht zuschlägt.

8. Zugehörigkeit durch eine Community erzeugen

Gib deinen Interessenten das Gefühl, dass sie etwas verpassen, wenn sie dein Produkt nicht haben. Ein aktuelles Beispiel ist die neue Plattform „Clubhouse“. Jeder spricht davon und wer nicht beitritt, verpasst einfach etwas. Dieses Gefühl wird uns zumindest vermittelt.

Zeig den Menschen, dass es schon eine ganze Community gibt, einige bereits dabei sind und von den Vorteilen durch dein Produkt profitieren. Bestimmt liest oder hörst du oft diesen Satz: „Bereits jeder dritte Deutsche nutzt unser Produkt….“

9. Friends will be Friends

Gibt den Interessenten das Gefühl, dass du ihr Freund oder Kumpel bist. Bau etwas Persönlichkeit ein wie beispielsweise: „Unter uns Männern gesagt, es ist total wichtig, dass wir uns nicht unterbuttern lassen. Du hast es verdient, deine perfekte Frau kennenzulernen, die dich nicht an der Nase herumführt“. Sorge also für einen gewissen Zusammenhalt, zeige dein Verständnis und vermittle, dass DU der Partner an der Seite des Interessenten bist.

10. Typische Fehler

Vermeide unbedingt Fehler wie dem Besucher mehr von gleichen Dingen zu zeigen. Das heißt, wenn sich jemand zu deinem Gratis-Event noch nicht eingetragen hat, wird er das bei einer Erinnerung mit gleichem Inhalt vermutlich auch nicht tun. Um zu überzeugen, nutzt du beispielsweise lieber die Verknappungs-Methode. Hast du vorher aber schon mit Verknappung gearbeitet und möchtest im Retargeting noch mehr verknappen, ist das auch eher sinnlos.

Zudem wählen viele Firmen im Retargeting nicht die richtigen Kampagnenziele oder setzten ein falsches Budget ein. Eine falsche Verteilung des Budgets für Neukundenansprache und Retargeting zählt auch zu den typischen Fehlern.

Es kann auch ein Fehler sein, sehr viel Budget auszugeben und die Menschen zu stark zu penetrieren, ohne dass letztendlich das Ergebnis steigt. Wenn die Käufe oder Anmeldungen nicht steigen, musst du auch nicht mehr Geld dafür ausgeben, da die meisten damit schon erreicht wurden.

Einer der häufigsten Fehler ist vor allem, das Retargeting viel zu spät einzusetzen. Lass also nicht erst 3 oder 4 Wochen nach der ursprünglichen Anzeige vergehen, um mit dem Retargeting zu beginnen. Sonst hat dich der User möglicherweise schon wieder vergessen.

Setze auch nicht nur auf die gleichen Ads wie in der Neukundenansprache. Hast du dort beispielsweise ein Foto verwendet, kannst du im Retargeting ein Video nutzen.

Mit diesen Tipps hast du nun einige Ideen an die Hand bekommen, um perfekte Retargeting-Kampagnen zu schalten. Ich freue mich, wenn dir diese Infos weiterhelfen, um deine Werbeanzeigen zu optimieren.

Mike Borchert

Mike Borchert

Mike Borchert ist Business-Growth und Sales-Experte und alleiniger Inhaber von ONSEO. Mit seiner Agentur verbindet er Onlinemarketing mit Sales Performance. 20 Jahre Verkaufserfahrung prägen seinen Lebenslauf. Heute begleitet Mike Borchert namenhafte Firmen auf dem Weg zu digitalem Wachstum. Onlinemarketing greift dabei als Zahnrad ideal in den bereits bestehenden Vertriebsprozess. 4 – 6 stellige Werbebudgets und die Begleitung von Produktlaunches kennzeichnen seinen Arbeitsalltag. Ob Facebook-Ads zur Mitarbeitergewinnung oder die digitale Leadgenerierung für das Verkaufsteam – als Verkaufstrainer kennt er das A & O.

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