Erklärung für Abkürzung SWOT ausgeschrieben auf Tafel

Die SWOT-Analyse für Social Media nutzen

Erklärung für Abkürzung SWOT ausgeschrieben auf Tafel

SWOT-Analyse

Bevor du mit deinen Social-Media-Kanälen richtig durchstartest, solltest du dir zunächst über dein Ziel klarwerden. Eine SWOT-Analyse kann dir auf jeden Fall dabei helfen, dein Vorhaben vorab zu analysieren.

Sind die von dir gewählten Social-Media-Kanäle wirklich für dich geeignet und passen zu dir? Bietest du Produkte oder Dienstleistungen an, die gut über Social Media zu vermarkten sind? Hast du entsprechende Kapazitäten für Social Media? Kannst du dich gegen die Konkurrenz durchsetzen?

Nach einer SWOT-Analyse erkennst du auf einen Blick die Stärken und Schwächen. Aber auch die Chancen und Risiken werden sichtbar. Anhand dieser Informationen kannst du letztendlich deine Marketingziele ausarbeiten.

Was genau ist eine SWOT-Analyse?

SWOT steht für Strenghts (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Bedrohungen). Mit dieser Analyse kannst du einen Überblick über Stärken und Schwächen deines Unternehmens gewinnen. Gleichzeitig werden mit dieser Methode Chancen und Risiken deines Vorhabens betrachtet. Anhand der herausgearbeiteten Zustände kannst du dann weitere Strategien entwickeln.

Vor allem bei deinem Social-Media-Marketing ist eine gewisse Strategie ratsam, bevor du ziellos startest.

Wie läuft die SWOT-Analyse ab?

Du kannst die SWOT-Analyse in zwei Bereiche unterteilen. Hierbei geht es um die Unternehmensanalyse und um die Marktanalyse. Die Unternehmensanalyse betrifft die Stärken und Schwächen. Die Marktanalyse beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken.

Für die Stärken sind folgende Fragen hilfreich

– Was läuft bisher und aktuell schon sehr gut?

– Welche Stärken hat deine Leistung/dein Produkt?

– Was hat sich bisher als erfolgreich bewährt?

– Worin bist du besser als andere in deiner Nische?

– Was ist dein Alleinstellungsmerkmal?

Für die Schwächen sind diese Fragen hilfreich

– Welche Dinge sind bisher nicht so gut gelaufen?

– Was führt dazu, dass genau das bisher nicht so gut lief?

– Kannst du etwas verbessern?

– Was solltest du künftig vermeiden?

– Was fehlt deiner Leistung/deinem Produkt bisher noch?

Diese Fragen kannst du dir bezüglich deiner Chancen stellen

– Welche Chancen siehst du für die Zukunft?

– Was kannst du weiter ausbauen?

– Kennst du die neuesten Trends in deiner Nische?

– Welche Gelegenheiten können sich in Zukunft ergeben?

– Gibt es aktuelle oder bald anstehende Ereignisse, welche dir neue Chancen bieten?

Diese Fragen kannst du dir bezüglich möglicher Risiken stellen

– Welche Risiken können aktuell und in Zukunft bestehen?

– Welche Probleme können auf dich zukommen?

– Ist deine Konkurrenz bisher stärker?

– Können finanzielle Probleme auftreten?

– Sind die bisherigen Schwachstellen deiner Leistung/deines Produktes ein großes Risiko?

Prinzipiell gilt bei der SWOT-Analyse, dass du neue Chancen verfolgst, die gut zu deinen Stärken passen. Gleichzeitig kannst du diese Stärken nutzen, um Risiken zu minimieren. Ebenso solltest du deine Schwächen beseitigen, um neue Chancen zu nutzen und Risiken in Chancen umzuwandeln.  Zudem kannst du Strategien entwickeln, damit vorhandene Schwächen nicht zum Ziel möglicher Bedrohungen werden.

Diese ausgearbeitete Strategie kannst du nun für dein Socia-Media-Management verwenden.

Wähle nur zu dir passende Social-Media-Kanäle

Smartphone mit Social-Media-Symbolen auf Display

SWOT Analyse für Social Media

Ich kann dir sehr empfehlen, dass du die Auswahl der Social-Media-Kanäle an deine Leistung oder dein Produkt anpasst. Prüfe vorher, ob die Plattform sowohl zu dir als auch zu deiner Zielgruppe passt.

Ist Tik Tok beispielsweise wirklich sinnvoll für dich, wenn du Hochpreis-Coachings verkaufst? Dort treibt sich eine eher jüngere Zielgruppe herum, die sich für Tanzvideos interessiert oder für Personen, die sich regelmäßig zum Affen machen. Willst du das auch? Möchtest du als renommierter Coach Tik-Tok-Videos drehen? Wie kannst du darüber deine Coachings verkaufen?

Solltest du beispielsweise aber Lifestyle-Blogger sein, kann Tik Tok durchaus genau dein Social-Media-Kanal sein. Hier wäre evtl. XING nicht unbedingt der richtige Kanal.

Befasse dich also vorab mit den Kanälen und denke darüber nach, ob diese Plattformen dein Business vorwärtsbringen. Findest du dort Kunden, die deinen angedachten Preis zahlen? Passt die Zielgruppe zu deinem Angebot? Musst du dich selbst nicht verstellen, um auf dem Kanal aufzutreten?

 

Hast du bereits die zu dir passenden Social-Media-Kanäle gefunden? Und verkaufst du darüber auch? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Solltest du noch Unterstützung benötigen bezüglich einer SWOT-Analyse und Social-Media-Aktivitäten, melde dich gerne für ein gratis Beratungsgespräch an.

 

 

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